Leichtes Wohnen =  leichtes Leben

 

Wächst Ihnen auch  die Hausarbeit über den Kopf 

 

Urlaub machen, ach wie schön. Wie  können wir Leichtigkeit  in unsere 4 Wände leben wie im Urlaub?

Also räumen wir unsere Wohnung auf und um, entrümpeln wir was uns nicht nützt. Was nur umhersteht und verstaubt.

Wir wollen weniger im Haus arbeiten  und mehr in die Natur gehen, Galerien besuchen und uns das Leben schön machen. Sind wir nur auf der Erde um zu arbeiten? Ich glaube nicht. 

 

Jahrein , jahraus sind wir am putzen. Diese ganze Putzerei raubt uns unsere schöne Lebenszeit.

Was können wir  tun, wo fangen wir zuerst an mit der Aufräumerei?

Wie bekommen wir ein Urlaubsgefühl, wenn doch kein Urlaub ist.

 

Wieviel Zeit wollen wir am Tag verwenden um aufzuräumen? Wir brauchen einen Plan . Am Tag 1 - 2 Stunden sollten ausreichen sonst übernehmen wir uns.

Wir richten unsere Wohnung wie eine moderne  Ferienwohnung ein. Wenig Möbel, keine größen Möbel, keine Staubfänger.

Werden wir zu Minimalisten.

Wir räumen zuerst die Fenster auf. 

Und das ist die erste Aktion.

 

 

 

Nehmen wir die Gardinen ab. Auch die Gardinenstange montieren wir ab.

Wie hell sind  plötzlich die Zimmer .

Wir putzen die Fenster mit klaren Wasser. Die Fensterbänke sind leer.  Vielleicht ein  kleines Ürlaubsmitbringsel .   

Wir brauchen nichts großartiges  wegräumen wenn wir lüften.

Die Blumentöpfe verschenken wir, denn die machen nur Arbeit und  kleine Fliegen kommen oft zum Vorschein.

Nein nicht nachmachen. Pflanzen haben  eine positive Energie. Ich dachte an die Arbeit, das Gießen, Umtopfen und Abspülen der Blätter. Ich schreibe doch hier um leichter zu leben, so wenig wie möglich Arbeit im Haus zu haben. 

Kann sein ich lege mir einen kleinen Urwald im Haus an.  Ich hatte auch schon viele Pflanzen, Aloe, Bambus, Palmen, doch die hatten dann jede was anderes.

   Kräutertöpfe sind gut, die werden aufgegessen, na nicht ganz. Die sehen auch sehr gut aus.

 

Wir  lüften  ganz weit, damit die verbrauchte Luft aus allen Ecken  ausgetauscht wird.  Wir merken wie das Haus  heller und lichtvoller ist. 

 Das wäre geschafft.

Nun entsorgen wir die Chemiegardinen . Das ist wie Sondermüll. 

Was sehr schön aussieht, sind  Bambusrollos. Die geben ein asiatisches Flair.

 

Jetzt geht es an die Arbeit.  Wir räumen Schränke auf. 

 

Das Kinderzimmer

 

Wir fangen am ehesten im Kinderzimmer an.   Ein Kinderschrank sollte nicht  hoch sein.  Das Kind sollte an alle Fächer kommen ohne auf die Leiter steigen zu müssen.  

Das Kind sollte mit aufräumen.  Alle Sachen die nicht mehr passen, weg damit.  Gleich alles in ein großen Sack und weg, raus aus dem Haus  So machen wir es auch mit den ganzen Spielzeug aus Plaste. 

 

Wir  entfernen  alle Teppiche, alle Stolperfallen im ganzen Haus .  

 Wir überlegen, braucht das Kind so einen großen Schrank? Nein. Wir besorgen einen kleinen hellen Holzschrank.    Es muß nicht immer weiß sein, auch hellblau oder gelb ist gut. 

Das Bett

Schaumstoffmatratzen raus, Bettdecke und Kopfkissen aus Chemie suchen das Weite. 

Wir wollen doch, das unsere Kinder umweltfreundlich schlafen. 

Kaufen wir eine Öko-Matratze, Bettwäsche in Gelb, Bettdecke , Kopfkissen alles in Öko. 

Falls das Kind schlecht schläft, kaufen wir Mimosa Schaffelle, die lassen keine Strahlung durch wie Wasseradern oder andere Erdstrahlung.

Darüber legen wir ein Betttuch und schütteln die Felle jeden Tag aus.  Das Kind schläft super gut nun in diesem Bett.

Das Bett stellen wir 10 cm von der Wand weg. 

Das Kinderzimmer gehört in den Südosten oder in den Osten.  Wenn die Sonne aus ihren Versteck kommt, scheint sie ins Kinderzimmer und wenn das Bett günstig steht, scheint sie in das Gesicht des Kindes oder Kinder  Dann ist das Kind gerne in seinem Zimmer. Voraussetzung ist ein Fenster auf der Ostseite und der Südseite.  

Der Schreibtisch gehört vors Fenster.  Ein kleiner Schreibtisch reicht aus. Ist er groß,  sammelt sich viel an.

Den Schreibtisch stellen wir so, dass das Kind nicht mit dem Rücken zur Türe sitzt, denn sonst wir das Kind unruhig. 

 

Auf den Tisch können wir gelbe Blumen stellen,  Sonnenblumen oder gelbe Rosen.  Gelb ist die Lernfarbe.

 Blumensträusse sind besser wie Blumentöpfe. Die blühen immer und haben wunderschöne Farben und machen keine Arbeit. Alle großen Magier hatten immer Blumensträusse bei sich stehen.

 

  

Das ist das Bett für meine Enkelkinder. Hier auf der Insel, wie übrigens überall auf der Erde, gibt es ganz viele Wasseradern. Deshalb habe ich so wunderschöne Matratzen, Schafwollauflagen und Mimosa Schaffelle. Unterm Bett liegt eine Kartoffel, die auch noch Strahlung auffängt. Die wechseln wir alle 5 Tage. Aber niemals essen! Anthony William hat es in seinem Buch beschrieben.  

Nun haben wir schon viel geschafft.

Doch die Wände sollten auch gestrichen werden.  Gelb in allen Tönen ist hier angesagt. Gelb ist die Sonne, die Lernfarbe, die Farbe der guten Laune. 

Wir gehen mit unseren Kindern einkaufen, Kunstbücher, schöne Kinderbücher, vielleicht ein Musikinstrument, Spiele, Farben, Papiere,Ton, Knete.  

Es fehlt ein großer Tisch zum basteln, malen, zum kreativ  sein.

Ein großer weißer Holztisch mit abgerundeten Ecken. So ein Tisch, das auch Freunde mit malen oder basteln können. 

Ein Regal mit Weide- oder Bambuskörbe für Farben, Pinsel, Zeichenpapiere, Steine, Sand, getrocknete Blumen und noch viel mehr.   Alleine malen ist langweilig, also sollen Freunde kommen.  Das wird ein Spass.

Bitte keinen Fernseher ins Kinderzimmer.  Das Kind gibt auch sein Handy ab sowie es nach Hause kommt.

Das Kinderzimmer ist  erst einmal fertig.  Denken wir  an die Sparlampen, weg damit! Ganz normale Glühbirnen müssen her. Das ist so was von wichtig.   

Die Kinder freuen sich in ihren aufgeräumten, hellen,  kreativen, sonnigen  Zimmer. 

 

Nun gehen wir ins Wohnzimmer

Ich zeige mein Wohnzimmer.   Wenn ich noch mehr entsorge ist es fast leer.

 Da wo nichts steht ist gute Energie.  

 

Es regnet auf der Insel schon seit Tagen. Ich sitze im Wohnzimmer und überlege, was ich Ihnen schreibe. Das ist  nicht einfach. 

Wir haben bereits die ganzen Teppiche und Läufer im Haus entsorgt. Gott sei Dank.   Wir brauchen keinen Staubsauger mehr, sei denn wir haben noch Teppichboden liegen.  Was ist das für eine Arbeit. Ich will nicht sagen, weg damit, ich denke es mir.  

Anbauwände, riesige Schränke mit Geschirr ohne Ende.  Wir ahnen schon was jetzt kommt.  Aufräumen !!!

Wenn wir leichter leben wollen, dann müssen wir uns von viel Überflüssigem trennen.

Morgen geht es weiter.  Ich will heute noch malen.  

 

Heute ist der 7.1.2023

Es wird nicht hell. Wo ist die Sonne.

Wir decken den Fernseher mit einem schönen Baumwolltuch ab.   Das ist wichtig, denn er strahlt sicherlich  auch wenn er aus ist.  Legen wir die Tischdecken und andere Deckchen zusammen und wir verschenken sie.

Auf einen schönen Holztisch brauchen wir kein Tischdeckchen.  Das war zu Omas Zeiten modern. Also weg damit.

Wieder Arbeit gesparrt.

Nur keine dunklen Möbel. Die nehmen Licht weg und verstauben nur.  Ein Bücherregal mit schönen Büchern wo wir daraus lernen können, einen kleinen Schrank auch in Weiß, eine große bunte Couch und dazu einen goßen Tisch, mehr brauchen wir nicht.  

Die Wände verzieren wir mit Urlaubsbildern schön eingerahmt. Dazu basteln wir eine Pinnwand, wo es im nächsten Urlaub hingehen soll. Schön wäre ein Globus. 

Ach ja, keine Krimis, Horrorgeschichten oder negative Kriegsbücher, weg damit. Das ist ganz negative Energie. 

Wenn die Buchumschläge dunkel sind, schlagen wir die Bücher in ganz hellen Papier ein. Das sieht echt gut aus. 

 

Das Geschirr haben wir aufgeräumt. Das passt nun in den kleinen Schrank im Wohnzimmer. Nichts hinter die Türe stellen, die soll weit aufgehen. Alle sinnlosen Sachen in den Sperrmüll. Wir wiollen doch leichter wohnen.  Wir können auch was Neues kaufen, nicht Jahrzehnte die umherstehenden Sachen  angucken müssen.  Kaufen wir Kunst, eine Figur von einem Bildhauer.  Kunst wird nie altmodisch oder wertlos.   

Bilder die wir gemalt haben sind immer zeitlos, vor allem Kinderbilder.

Auch im Wohnzimmer können wir uns eine Bastelecke einrichten. Das ist kreativ. Kaufen wir ein Regal, eins haben wir ja schon für unsere Bücher, das gleiche nur mit Weidekörbe, wo wir Wolle, Stoffe, Bastelkram unterbringen, eine tolle kreative Ecke, auch mit einen weißen Tisch und vielleicht eine Nähmaschine. Das Wohnzimmer ist nicht nur zum fernsehen da. Die ganze Wohnung sollte kreativ sein. Lassen wir alles stehen, denn aus den Augen aus den Sinn, dann basteln wir nie.

Dadurch wird unser Gehirn zum Denken, zum Erfinden  angeregt. Ist das toll ! 

Das Wohnzimmer ist fertig. Alles ist aufgeräumt, umgeräumt, Es strahlt Leichtigkeit und Licht aus. Was haben wir gearbeitet, fast einen Monat haben wir uns dafür Zeit genommen.  

 

 

Das Bild habe ich inzwischen gemalt. 50 x 50 cm, Gouache ,Perlmutt und Gold

Sonntag. 8.1.  Es regnet. Die armen Urlauber. Ich habe noch geschlossen. Am 1.3.will ich  meine kleine Galerie öffnen. 

 

Nun gehen wir in unser Schlafgemach.  So was gibt es in Japan nicht. Die rollen ihre Futons aus und basta. Die schlafen in allen Zimmern.  Wir brauchen ein Schlafzimmer.  Das ist eigentlich Platzvergeudung. Abends gehen wir rein und früh wieder raus und dann steht es den ganzen Tag leer. 

 

Das Schlafzimmer

Über die Betten brauche ich nicht mehr schreiben. 

Im Schlafzimmer kein TV, keine Elektrogeräte, kein Telefon oder Handy. Ich besitze nicht mal ein Handy. Keine Gardinen.

Ein einfaches Bambusrollo reicht fürs Fenster. Keine Spiegel, kein Bügeleisen und Bübelbrett. 

Hellbllaue Wandfarbe, Zimmer kann auch im Westen oder Norden sein, auch im Süden.

Ein paar Urlaubsbilder an den Wänden. Kein großer Schrank, keine Läufer. Die haben wir ja schon alle entsorgt.

Echte Glühbirnen, Betten, ich meine die Zudecken früh zuammenrollen, Fenster weit auf, Den Schrank total aufgeräumt und die Wäsche Japanisch zusammengelegt. Alle Schranktüren auf. Auch da soll frische Luft rein.

Alles Schwarze, Graue verlässt den Schrank. Nach Winter - u.Sommersachen sortieren. Dazu brauche ich nur 10 Minuten. Kein Schrank bis zur Decke.

Ich räume alle 14 Tage um. Bei mir haben Spinnen keine Chance sich einzuniesten. 

 

Ich würde denken das Schlafzimmer haben wir geschafft.

 

13.1.

Ich habe mir 10 Pflanzen gekauft ! Mein Freund sagt,  ich falle von einem Extrem ins andere. Erst alle weg und nun will sie sich einen Urwald anlegen. Das habe ich Karin, meiner Freundin erzählt, sie will ihre Pflanzen mir schenken. Ha ha

 

Aloe, Asparagus, 2 Palmen, Geldbaum, Ficus und noch so einige Schönheiten. Jede Pflanze hat einen Namen bekommen.  Erwin heißt der Ficus. Der Geldbaum heißt natürlich Monika . Ich könnt mich amüsieren.  Erwin brauchte Wasser, oder Rosi sieht komisch aus. Alles Verwandte. Rosi steht in der Küche und hat schon mal sauniert! Weil ich meine Suppe vergessen hatte und die Küche war voller Dunst. Rosi hat es überstanden. Ist das nicht lustig?

2 bestellte Aloe Pflanzen eingegangen. Zu lange unterwegs gewesen. Das fängt ja gut an.

Ich schreibe über weniger Hausarbeit und habe mir selbst nun Arbeit aufgeladen.

 

 

15.1. Wo ist die Sonne? Sie ist  da, auch wenn wir sie nicht sehen, sonst wäre es ja dunkel.

Ich habe heute früh gemalt. Nun ist es Mittag und mich packt die Faulheit.  Wie kommt das nur? Ich könnt nur dasitzen,  nachdenken und nichts anderes machen. Vorige Woche habe ich 4 Bücher gelesen- Vestu.    Ca 10 Stunden am Tag. 

Morgen bestelle ich mir eine ganz große Leinwand, 1 x 1 m. erst wollte ich 1,50x 1,50 cm, doch das ist für mein kleines Zimmer zu groß. Deshalb suche ich eingentlich ein großes Atelier. Die Preise sind hier so hoch, das packe ich dann sicherlich doch nicht, falls noch mal so eine Katastrophe wie die vergangenen 2 Jahre kommt. 

Ich will schon seit Jahren 2 x 2 m Leinwand malen, das wäre  mein Ding. 

So genug geschwafelt.

 

Es geht weiter mit der Aufräumerei.

 

Das Bad

Ich weiß nicht. Unser Bad ist so klein, da passen nur Dusche und Klo rein. Das Klo sollten wir nicht sehen. Wir verstecken es hinter einem schönen Baumwollvorhang oder Pflanzen.   Den Wäschekorb stellen wir nicht ins Bad. Das passt vom Feng Shui nicht zusammen.   Hoffentlich haben wir einen getrennten Raum für die WM. Schön wäre es, wenn das Bad im Norden oder Nordwesten ist. Verabschieden wir uns unbedingt von den Toilettendeckchen und Vorlegern.

Legen wir Muscheln ins Fenster, ein paar  Zimmerpflanzen, oder lieber nicht. Das haben die Ferienwohnungen ja auch nicht.

Schöne hellblaue oder gelbe Handtücher.

Räumen wir die  chemischen Crems weg. Wir wollen doch chemiefrei leben. 

Wechseln wir alle 4 Wochen die Klobürste. Reinigen wir das Klo mit Essigwasser. Die Dusche können wir gut mit Backpulver sauer machen. Leben wir so gut es geht ohne diese Chemie die es in Massen zu kaufen gibt. 

Das Bad ist fertig. Wir sparen Strom und Wasser, denn wir brauchen diese Vorleger, meist aus Polyester nicht mehr zu waschen. Gehen wir nie mit Schuhe ins Bad.

Auch hier nur richtige Glühbirnen verwenden, denn wenn wir nachts mal aufstehen müssen und dann das Badlicht anmachen, dann können wir nicht mehr einschlafen, da unser Schlafhormon vom Licht gestört wurde. Diese Billiglampen sorgen dafür, dass wir dann die halbe Nacht munter sind. 

 

Glückwunsch 

Wir haben schon so viel geschafft.  Wir können aufatmen, denn wir leben schon viel lichtvoller.

 

Bald geht es weiter. Ich male erst ein Bild fertig. Das zeige ich dann hier.

 

Kristalle im Weltall

 

Es ist 21 Uhr. Heute habe ich Erwin eingesprüht, Habe Monika  den Geldbaum abgeduscht und auch Jochen, die japanische Hängepflanze vom Staub befreit.  Das wird ja lustig. Ansonsten war ich heute wieder antriebslos.  Ach ja, ich habe Leinwände bestellt, doch nicht so groß, nur 80 x 80 cm. 

 

Morgen geht es weiter.

 

Der Flur

Am Eingang sollten immer Bilder von den Bewohnern hängen. Nicht so klein und in Gold eingerahmt.

Den Flur in Gelb streichen, die Schuhe immer zusammen stellen, also sehr ordentlich hinstellen. Mäntel oder so immer in einen Flurschrank hängen, Schön wäre, wenn wir den Schrank nicht sehen würden.  Spiegel im goldenen Rahmen passt super zu Gelb. 

Dann können wir eine rote Tasche an einem schönen Harken hängen. In diese Tasche verschwinden, wenn wir kommen, alle Handys. Wir wollen doch nicht laufend telefonieren. Aus den Augen aus dem Sinn.   

Die Wohnung strahlt- nicht gesund- wenn ständig diese Handys an sind.  Wir wollen doch von dieser Sucht weg kommen.  Gut, ich habe keine Kinder die zur Schule müssen, dann hätt ich sicherlcih auch eins. Doch wenn alle wieder zu Hause sind, brauche wir das Handy nicht.

Immer die Schuhe ausziehen, auch die Besucher. Keine Straßenenergie in die Wohnung lassen. So viele Leute spucken auf die Straße und dann wird dieses Zeug bis vors Bett geschleppt.   

Nun haben wir eine Woche am Flur gearbeitet und auch der Flur ist lichtvoll.  Wir haben schon sehr viel geschafft.

 

Die Küche

 

 

Was für eine Arbeit.

Wir nehmen uns dafür 4 Wochen Zeit. Wir wollen uns nicht übernehmen. 

Machen wir uns einen Plan. Kühlschrank, Schränke, Herd.  Den Geschirrspüler schaffen wir ab. 

Wir waschen das Geschirr gleich unter fließend Wasser heiß ab. Sofort und nicht erst lange stehen lassen. 

Der Geschirrspüler macht auch viel Arbeit, Der muß ja täglich sauber gemacht werden Darin sammeln sich ganz viele Bakterien,  gerade wenn Fleisch gegessen wurde. Ich habe so was nicht. Außerdem riecht das Geschirr komisch und die Gläser fassen sich so rauh an.  Man braucht viel Geschirr.  Dann will keiner das Geschirr raus räumen. 

 

Nur gut das die Fenster schon fertig sind und die Sonne in die Küche scheint.

Ich würde sagen, Montag Kühlschrank, Dienstag Herd, Mittwoch Lampe, und so weiter.

ich schreibe  auf, was ich nicht habe. Tiefkühlschrank, Microwelle, Geschirrspüler, Mixer, Kaffeemaschine, Wäschetrockner, Regale, Hängeschränke, so ein Gerät über den Herd zum Dampf auffangen, alles Luxus, Teppiche, Läufer, Badgarnitur, Toaster,  Für was brauche ich eine Microwelle. ich koche immer frisch und auch ganz wenig Eingefrorenes. Meine Sahne schlage ich im Glas, immer schütteln und in 10 Minuten ist sie steif. 

Ich habe einen kleinen Entsafter, Herd, WM, leuchtender Wasserköcher, einen kleinen sehr schönen Kühlschrank.

 

So jetzt geht es an die Arbeit. 

 

Vielleicht trennen wir uns erst einmal von so kleinen Stromfressern. 

Damit schaffen wir Platz. 

Wir räumen den Kühlschrank auf und sortieren nach Lebensmitteln. Wir schaffen uns eine Übersicht. Wir kaufen nicht so viel ein. Nur wenn wir in der Walachei wohnen, dann sieht es anders aus. Dann brauchen wir  auch einen Tiefkühlschrank. 

Diese Eisschränke laufen Tag und Nacht, das sind echte Stromfresser. Also räumen wir auf. Was nicht eiskaltgekühlt werden muß, raus damit. Jedes Teil frißt Strom. 

Ich entferne sofort die Plasteverpackungen und lege die Lebensmittel in Glasbehälter.  Das ist auch hygienischer, denn in den Kaufhallen werden diese Verpackungen so oft angefasst. 

Auch den Kühlschrank so plazieren, das der Kühlschrank kein Verlängerungskabel braucht- E-Smog.

Wir haben den Kühlschrank aufgeräumt und auch alle Bildchen von der Kühlschranktüre entfernt. 

Nun steht er da im schönen Weiß. 

Das war echte Arbeit. Wir kaufen uns Pralinen, denn die haben wir uns verdient. 

Jetzt räumen wir unser Besteck auf. Desto mehr wir haben, um so mehr matschen wir ein. 

Die ganzen Teller und Tassen sortieren wir. Brauchen wir sie alle, zählen wir  ab, wieviel Besucher kommen. 

Ich bin froh wenn mal was runter fällt. Ich will nicht mein Leben lang aus der selben Tasse trinken. 

 

Nun entfernen wir die Regale. Die verstauben schnell. Die Hängeschränke machen wir leer und nehmen wir sie von den Wänden.  Was für ein Spaß. Da wo sie hingen, hängen später nach dem Tapizieren unsere Gesichter. Das wir lustig. Wir brauchen uns nicht mehr recken und strecken um Geschirr von  Oben raus zu nehmen. Und dann die ganzen Putzerei auf den Schränken. 

Sperrmüll anrufen wenn alles entsorgt wurde. Ist die Küche hell! Wir kochen jeden Tag frisch. Wenn wir jedoch laufend ins Handy gucken, wird alles nichts. Dann läuft die Zeit davon und wir schaffen unser Vorhaben nicht.  Wenn wir tot sind und dann vor Gott stehen, was hast du auf der Erde gemacht. Handy gespielt.  Na das wird was werden. Ab wieder auf die Erde. Das Spiel geht von  vorne los, denn das ist ein Spiel auf der Erde.

 

Hier ist unsere Küche. Ich will  die Fliesen von der Wand haben. Das klappt noch irgendwann.  Auch ich habe noch viel zu tut. Hier ist auch nicht alles perfekt. Ich habe mir ja Pflanzen angeschafft. Das was ich nie wollte.   Gelesen wie gesund sie sind. Da ich nun damit angefangen habe, sollen es immer mehr werden. Vor allen Hängepflanzen.

 

Streichen wir die Küche Hellgelb. Das ist eine lustige Farbe, An die Wände hängen wir schöne lustige Fotos von uns. 

Den Luftreiniger über den Herd können wir gleich mit entsorgen. Was macht der für eine Arbeit. Wer so was nur erfunden hat. Der frißt auch Strom. Machen wir das Fenster auf. 

Nun sind wir von ganz viel Arbeit befreit. 

Glückwunsch.

Wir haben unsere Wohnung geputzt, gestrichen, ausrangiert, 

 Für Hobby, Reisen und in die Natur gehen haben wir viel mehr Zeit.

Wir haben viel gearbeitet und uns Gedanken gemacht, was wir nicht mehr brauchen , Was kaufen wir nicht mehr, was für Hobbys legen wir uns zu. Einfach herrlich diesen Platz in der Wohnung, wie hell nun alles ist.

 

Wir sind fertig bis uns wieder was einfällt, denn das ist noch nicht das Ende.

Ich wünsche viel Spaß bei dieser Aktion

 

Nachträglich einige Besserwissertipps

Alle Fenster früh weit auf, auch die Schranktüren, denn auch in die Schränke soll frische Luft .

Die Wäsche gleich zusammenlegen, wenn sie trocken ist, das spart  bügeln und Strom.

Geschirr gleich nach dem Essen unter fließend heißen Wasser abwaschen.

Steckdosen überprüfen, die wir nicht brauchen ganz abschalter im Sicherungskasten.

Nach dem kochen gleich die kleinen Klicks im Sicherungskasten ausschalten, auch die Waschmaschine aus. E Smog!

Baumwolltücher über die Polyestermöbel legen. Oft sind die Tapeten abwascbar. Man lebt wie in einer Plastetüte. Ganz schlimm. Ich rieche das sofort und bekomme Halskratzen.   Deshalb auch die Gardinen ab, außer es ist Baumwollstoff .

Hängen Sie Kristalle in die Fenster  .

Kaufen Sie  neues Essgeschirr, das bringt ein schönen Essgefühl.

Auch Keller und Boden, Dübel und Nägel aufräumen.

Mein Freund seit 41 Jahren hängt an jeden Dübel. So ein Quatsch. Da liegen sie noch in 100 Jahren.

Abends alle Tempotaschentücher entfernen und gleich neue in die Hosen oder Mäntel stecken. Damit kommen wir nicht in Verlegenheit und haben kein Taschentuch oder noch schlimmer ein gebrauchtes. Den Abfallbeutel jeden früh weg damit oder  noch abends entsorgen. 

Ich muß Ihnen noch was schreiben. Unser Haus.

69 Quadratmeter, Holzfenster und Holzfußboden aus Polen, Türen aus Dänemark vom Baumarkt, alle Fliesen aus Italien ebenfalls vom Baummarkt, Küche aus Dänemark, Wohnzimmerlampe aus Japan, runder Tisch aus Thailand, 2.Tisch aus DDR Zeiten-ist unverwüstlich, Stühle aus Bali, Rollos ebenfalls von dort, Fernseher aus Japan wie die meisten, meine Farben aus der Schweiz, Futonmatte aus Japan, Betten von den Schafen- nicht bekannt aus welchen Land, Wenn ich so darüber nachdenke, sind wir International. Meine Güte, was ist denn von uns? Strom? Gas ? Das Wasser !

 

Ich komm mir vor wie ein Apostel. 

 

Ich sammle Steine, Muscheln und Schiffe.

Durch Muscheln holen wir uns Meeresenergie ins Haus. 

Wenn Sie Muscheln kaufen, legen Sie sie ins Wasser mit Meeressalz . Dadurch werdn sie aufgeladen.

 

Ende

 

 

Druckversion | Sitemap
© Monika Giessler von Usedom