Mein Künstlerhaus. Gemalt von meiner malerkollegin  mo

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Hier ist  mein Wohnzimmer. Ich habe  vorher aufgeräumt, sonst hätten sie die Türe nicht aufbekommen vor lauter Leinwände und Farbe. Meine gesamte Wohnung gleicht oft einem Schlachtfeld.  Es stört mich nicht. Ich gehe dann einfach zum Strand und aale mich im Sand. Immer wenn ich aufräume, finde ich keinen Pinsel .

 Ich heiße übrigens, ach ist auch egal, sagen Sie einfach Frau Künstlerin zu mir.

Mein Lieblingstischler hat all die schönen Möbel hergestellt.

Ich wohne ganz nah am Wasser.

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 Mein herrliches Schlaf-und Arbeitszimmer.

Den Läufer habe ich selbst genäht mit einer Applikation. Überall liegen Kunstbücher und Leinwände umher. Sie sehen ja, auch einen Fernseher habe ich mir geleistet, denn ich muß  wissen, was in der Welt so los ist.

Alles was Sie hier sehen, stammt von mir.

Ich säge, streiche, nähe und male. Bei mir gibt es keine Langeweile. Das wäre ja noch schöner, wenn ich nicht wüßte, mit meiner Zeit wohin.

 

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Meine wunderschöne Badewanne!

 

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Lieben Besucher, hier sehen Sie mein Duschbad.

Mein Haus ist zwar sehr klein, hat aber viele Zimmer.

Ich kann es einfach nicht lassen, alles anzumalen. O, mein schönes WC ! Haben Sie denn so was schon mal gesehen?

 

Das ist meine herrliche Küche. Ich hänge an der Wand. Wie Sie bemerken, mir schmeckt es.

Ich habe irgendwie ein Kochlöffelgesicht.

 

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Gästezimmer 1.

Meine lieben Besucher meiner Künstlerwohnung, hier sehen Sie mein wundervolles Gästezimmer für Künstlerkolleginnen , die es werden wollen , und meiner Verwandtschaft.

Der Schrank ist wie ein Globus gemacht, natürlich wie immer von meinem Lieblingstischler. Die Puppen habe ich natürlich genäht, wie auch die Gardine.

Hier können sich meine Besucher erholen und mit mir zusammen malen. Ich sage Ihnen mal was. Immer wenn der Mensch malt, töpfert und weiß ich , wie er kreativ ist, bleibt für ihn die Zeit stehen und er altert nicht.

Ich gebe in meinem schönen Künstlerhaus Unterricht. Also kommen Sie doch zu mir.  Lesen Sie vorher über die großen Meister. Das ist ganz wichtig. Ich bin am Überlegen, ob ich eine Ferienwohnung für die männlichen Maler anbaue. Sie haben sich auch schon öfter angemeldet. Das muss ich mir gründlich überlegen.

 

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Das ist das Bad meiner Gäste!

 

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Gästezimmer 2.

Ich habe angebaut. So viele Künstler wollen mich besuchen. Das Bett habe ich von einer Fischersfrau aus meinem Dorf abgekauft. Sie hat es ebenfalls bei unserem Tischler anfertigen lassen. Ich hänge auch wieder mal an der Wand. Wenn Sie mich besuchen wollen, melden Sie sich rechtzeitig an. Meine Malkurse sind fast immer ausgebucht. Wir malen am Strand bei Sonnenschein. Doch ich darf mich nicht verausgaben, denn mein Boot wartet auch auf mich. Ich habe schon überlegt, ob ich mit meinen Malerkollegen mit meinem Boot hinaus fahre. Nur mein Boot ist etwas klein. Da müssen wir übereinander sitzen. Dann macht es platsch, und wir liegen alle im Wasser.  Unsere schönen Kunstwerke  essen die Fische .

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Das Bad für mein 2.Künstlergästezimmer ist nun endlich fertig. Hier sehen Sie nun das Kunstwerk! Meine Kunstfreundin Mo will auch so ein Klo, sagt sie. Macht man den Deckel auf, erklingt sofort Musik. Die Aussicht aus dem Fenster ist wieder mal atemberaubend. Wasser so weit das Auge reicht.

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Das ist mein Haus.

All die schönen Bilder hat meine Malerin  gemalt.

Auch sie hat so ein schönes Haus, aber leider vom Strand 10 Minuten entfernt.

 

 Ganz in meiner Nähe ist ein Kino, das wunderschöne Dorf, ein Segelhafen, Schule, Kindergarten direkt am Strand, eine kleine Bäderbahn, viele Radwege  und gutes Essen. Also kommen Sie uns besuchen!

 Kein Tag vergeht ohne Kunst.  

Ich glaube, ich schaffe mir 2 Schafe an, wegen meinem Rasen. Sie werden aber niemals gegessen. Dann muß ich ja noch einen Schafstall bauen. Das bringe ich doch zustande.

 Es wird nie langweilig bei mir.

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© Monika Giessler von Usedom